Ihre Apotheken in Detmold

Für Gesundheit und Lebensfreude

Quicklinks
Unsere App
Faire Preise

Je­den Mo­nat Neu!

Wir bie­ten Ih­nen ein viel­fäl­ti­ges Dau­er­nied­rig­preis­sor­ti­ment und mo­nat­lich at­trak­ti­ve An­ge­bo­te. Da­bei ori­en­tie­ren wir uns an sai­so­na­len The­men­schwer­punk­ten oder auch an be­son­de­ren Emp­feh­lun­gen.


Zu Ri­si­ken und Ne­ben­wir­kun­gen le­sen Sie die Pa­ckungs­bei­la­ge und fra­gen Sie Ih­ren Arzt oder Apo­the­ker.

Ak­tiv für Sie!

Ak­tu­el­les, Ak­tio­nen und Events!

Kennen Sie schon unsere App?

Nutzen Sie den direkten digitalen Weg zu uns! Mit der App „Deine Apotheke“ haben Sie den direkten Draht zu uns – zum Vorbestellen, Informieren und Reservieren!


Mehr Informationen

Belsana Kompressionsstrumpfberatung in der La Vie Apotheke
Venenberatung

Bei mü­den und schwe­ren Bei­nen, Krampf­adern und Throm­bo­se sor­gen Kom­pres­si­ons­strümp­fe für Lin­de­rung. Sie ent­las­ten die Bei­ne, scho­nen und stüt­zen die Ge­len­ke. Las­sen Sie sich da­zu von uns in­di­vi­du­ell be­ra­ten. Wir ver­sor­gen Sie mit Kom­pres­si­ons­strümp­fen, auch nach Maß.


Mehr Informationen

Er­näh­rungs­be­ra­tung

Dass Er­näh­rung und Ge­sund­heit zu­sam­men ge­hö­ren, ist all­ge­mein be­kannt. Den­noch fällt es uns heut­zu­ta­ge schwer, ei­nen ge­sund­heits­be­wu­ss­ten Er­näh­rungs­stil zu ent­wi­ckeln. Die Fol­gen, z.B. Überg­ewicht, för­dern die meis­ten Zi­vi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten.


Mehr In­for­ma­tio­nen

In­ter­es­sant!

Ma­ga­zin zu Ge­sund­heit und Well­ness!

Elektrische Zahnbürste beugt Parodontitis besonders gut vor




Nutzer elektrischer Zahnbürsten verloren im Beobachtungszeitraum im Schnitt 0,4 Zähne weniger als Nutzer mechanischer Zahnbürsten, heißt es in der Studie. Foto: Frank Rumpenhorst/Symbolbild - (c)dpa-infocom GmbH

Greifswald (dpa) - Elektrische Zahnbürsten können laut einer Studie besonders gut vor angehender Parodontitis und Zahnausfall schützen. Das schreiben Forscher der Universität Greifswald im «Journal of Clinical Periodontology».


Sie haben Daten von rund 2800 Erwachsenen ausgewertet, deren Zahngesundheit über einen Zeitraum von 11 Jahren beobachtet worden war. Nutzer elektrischer Zahnbürsten verloren im Beobachtungszeitraum im Schnitt 0,4 Zähne weniger als Menschen, die mit einer mechanischen Zahnbürste putzten, heißt es in der Studie von Vinay Pitchika und seinem Team. Elektrisches Putzen sei mit weniger sogenannten Zahnfleischtaschen und mit weniger Verlust am Zahnhalteapparat verbunden, hieß es.


In einem gesunden Mund sitzt das Zahnfleisch fest um jeden Zahn. Bei der Parodontitis ist das Zahnfleisch durch bakteriellen Zahnbelag entzündet. Erreicht die Entzündung den Kieferknochen, baut sich dieser ab - unbehandelt ist letztendlich Zahnausfall die Folge.


Positive Effekte elektrischer Zahnbürsten


Auffällig war den Forschern zufolge, dass Nutzer von elektrischen Zahnbürsten in der Tendenz jünger waren, besser gebildet waren und mehr Wert auf Zahngesundheit legten. Selbst wenn man diese Faktoren rausrechnete, zeigten sich die positiven Effekte elektrischer Zahnbürsten, wie die Forscher schreiben. Sie betonen aber auch: Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass indirekte Einflüsse eine Rolle spielten.


Einen Zusammenhang zwischen der Verwendung elektrischer Zahnbürsten und Karies fanden die Forscher nicht. «Es ist davon auszugehen, dass Fluorid in Zahnputzcremes eine wichtigere Rolle bei der Vorbeugung von Karies oder der Verringerung der Kariesprogression spielt», sagte der Greifswalder Forscher Pitchika.


Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, liest aus der Studie heraus, «dass elektrische Zahnbürsten einen relevanten positiven Einfluss bei der Prävention der Entstehung beziehungsweise des Fortschreitens einer beginnenden Parodontalerkrankung besitzen».


Auf die richtige Technik kommt es an


Generell könne man mit manuellen Zahnbürsten bei optimaler Handhabung vergleichbare Ergebnisse erzielen wie mit elektrischen Geräten, sagt Oesterreich. Allerdings habe eben nicht jeder Anwender die perfekte Technik. «Die elektrische Zahnbürste macht es automatisch richtig.» Bei der Vorbeugung der Parodontitis besitze die elektrische Zahnbürste nach neuesten Studien Vorteile.


Lange Zeit hätten normale Zahnbürsten als genauso effektiv gegolten wie elektrische, sagt Oesterreich. Allerdings hätten in letzten Jahren zahlreiche Studien Hinweise darauf geliefert, dass elektrische Bürsten bei gleicher regelmäßiger Anwendung eine effektivere Mundhygiene durchführen.


Auch schon bei Kinder die Elektrische einsetzen


Der Zahnmediziner Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke kommt zu einem ähnlichen Schluss: «Es hat sich gezeigt, dass sie besser reinigen als Handzahnbürsten.» Mit diesen könne man das gleiche Ergebnis erreichen, wenn man länger putze. «Das machen die meisten nicht, deshalb ist im täglichen Leben elektrisch besser», sagte er.


Er empfehle, bereits bei zweijährigen Kindern elektrisch nachzubürsten. Vierjährige könnten sich selbst elektrisch die Zähne putzen. Aussagen, man könnte sich das Zahnfleisch elektrisch «wegputzen», wies Zimmer als nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Behauptung zurück. Elektrisches Putzen sei eher schonender.


Drei Regeln fürs richtige Zähneputzen


Ob elektrisch oder mechanisch: Ordentliches Zähneputzen braucht die richtige Technik und etwas Geduld. Die wichtigsten Tipps für alle, die selber schrubben oder elektrisch schrubben lassen, nennt Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer:


- Oft genug: Zweimal täglich heißt es Zähneputzen, das sollte jedermann klar sein. Reguläre Bürsten erreichen aber nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche, das gilt auch für elektrische Exemplare. Einmal täglich sind daher die Zwischenräume dran, mit Zahnseide oder einer speziellen Interdental-Bürste.


- Lang genug: Jedes Gebiss ist etwas anders, Faustregeln sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Aber in weniger als drei Minuten ist gutes Zähneputzen in der Regel nicht zu schaffen, sagt Oesterreich.


- Mit System: Außenfläche, Innenfläche, Kaufläche - all das ist zu putzen, und zwar am besten bei jedem Zahn einzeln. Idealerweise geht man dabei immer in der gleichen Reihenfolge vor, also zum Beispiel von links oben nach rechts unten.



Autor: Frank Rumpenhorst

Vor Ort

Schauen Sie gerne rein!