Ihre Apotheken in Detmold

Für Gesundheit und Lebensfreude

Quicklinks
Unsere App
Faire Preise

Je­den Mo­nat Neu!

Wir bie­ten Ih­nen ein viel­fäl­ti­ges Dau­er­nied­rig­preis­sor­ti­ment und mo­nat­lich at­trak­ti­ve An­ge­bo­te. Da­bei ori­en­tie­ren wir uns an sai­so­na­len The­men­schwer­punk­ten oder auch an be­son­de­ren Emp­feh­lun­gen.


Zu Ri­si­ken und Ne­ben­wir­kun­gen le­sen Sie die Pa­ckungs­bei­la­ge und fra­gen Sie Ih­ren Arzt oder Apo­the­ker.

Ak­tiv für Sie!

Ak­tu­el­les, Ak­tio­nen und Events!

Digitaler Impfpass:
Wir übertragen Ihren Impfstatus auf die Corona-Apps

 

Kommen Sie mit Ihrem Impfpass bzw. Ihrer Impfbescheinigung sowie Ihrem Personalausweis oder Reisepass in eine unserer Apotheken. Wir prüfen dann Ihre Unterlagen und erstellen einen QR-Code, den Sie direkt in die CovPass- oder Corona-Warn-App einscannen können.

Kennen Sie schon unsere App?

Nutzen Sie den direkten digitalen Weg zu uns! Mit der App „Deine Apotheke“ haben Sie den direkten Draht zu uns – zum Vorbestellen, Informieren und Reservieren!


Mehr Informationen

Belsana Kompressionsstrumpfberatung in der La Vie Apotheke
Venenberatung

Bei mü­den und schwe­ren Bei­nen, Krampf­adern und Throm­bo­se sor­gen Kom­pres­si­ons­strümp­fe für Lin­de­rung. Sie ent­las­ten die Bei­ne, scho­nen und stüt­zen die Ge­len­ke. Las­sen Sie sich da­zu von uns in­di­vi­du­ell be­ra­ten. Wir ver­sor­gen Sie mit Kom­pres­si­ons­strümp­fen, auch nach Maß.


Mehr Informationen

Er­näh­rungs­be­ra­tung

Dass Er­näh­rung und Ge­sund­heit zu­sam­men ge­hö­ren, ist all­ge­mein be­kannt. Den­noch fällt es uns heut­zu­ta­ge schwer, ei­nen ge­sund­heits­be­wu­ss­ten Er­näh­rungs­stil zu ent­wi­ckeln. Die Fol­gen, z.B. Überg­ewicht, för­dern die meis­ten Zi­vi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten.


Mehr In­for­ma­tio­nen

In­ter­es­sant!

Ma­ga­zin zu Ge­sund­heit und Well­ness!

Was, wenn sich die Krankenkasse telefonisch meldet?




Anrufe ihrer Krankenkasse, in denen es um Entscheidungen zu einer beantragten Leistung geht, sollten Versicherte ernstnehmen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa/tmn) - Das Telefon klingelt. Jemand von der Krankenkasse, es geht um die Entscheidung zu einer Leistung, die man beantragt hat. So einen Anruf sollten Versicherte ernstnehmen, sagt Anja Lehmann von der Unabhängigen Patientenberatung (UPD). Im Interview erklärt sie, was man in dem Fall beachten sollte.


Frage: Frau Lehmann, ist es rechtens, wenn Krankenkassen die Entscheidung über eine beantragte Leistung telefonisch mitteilen?


Anja Lehmann: Rechtens ist das, aber es natürlich nicht besonders versichertenfreundlich. Versicherte fühlen sich durch unangekündigte Anrufe ihrer Kasse überrumpelt - insbesondere bei ablehnenden Entscheidungen zu einer beantragten Leistung. Denn sie gehen ja davon aus, dass sie das schriftlich bekommen.


Außerdem ist es ohne schriftlichen Bescheid für die Betroffenen schwieriger, die Entscheidung der Kasse nachzuvollziehen und gegebenenfalls dagegen vorzugehen.


Frage: Passiert das in der Praxis oft?


Lehmann: Bei uns kommt das schon häufiger vor in der Beratung. Ich würde zwar nicht sagen, dass es die Regel ist, dass die Krankenkasse anruft, statt einen schriftlichen Bescheid zu schicken. Aber es ist auch nicht selten.


Frage: Was müssen Krankenversicherte in so einem Fall beachten?


Lehmann: Sie sollten direkt während des Telefonats darum bitten, dass die Krankenkasse ihnen eine schriftliche Bestätigung dieser mündlichen Entscheidung schickt. Dazu ist die Kasse verpflichtet, wenn der Versicherte das wünscht. Außerdem muss sie ihre Entscheidung dann mit einer Begründung versehen.


Es ist auf jeden Fall wichtig, so einen Anruf ernstzunehmen: Denn gegen die Ablehnung einer beantragten Leistung können Versicherte Widerspruch einlegen. Die Frist dafür beginnt aber mit der Bekanntgabe der Entscheidung – auch wenn sie telefonisch erfolgt.


Info-Kasten: Was der GKV-Spitzenverband sagt


Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht auf Nachfrage davon aus, dass mündliche Verwaltungsakte in der Praxis Ausnahmefälle darstellen. Welche Vorgänge die Kassen in welcher Art und Weise abwickeln, dazu lägen dem Verband aber keine Infos vor, weil er in die Verwaltungsverfahren der einzelnen Kassen keine Einblicke habe. Hier müsste man die Kassen direkt anfragen.


Grundsätzlich bedarf es für einen Verwaltungsakt nicht der Schriftform – er kann auch elektronisch, mündlich oder in anderer Weise erlassen werden, wie im Sozialgesetzbuch heißt.


Der GKV-Spitzenverband weist noch darauf hin, dass natürlich nicht jeder Kontakt der Kasse mit dem Versicherten mit einem Verwaltungsakt gleichzusetzen sei.


© dpa-infocom, dpa:210719-99-440265/3



Autor: Christin Klose - 20.07.2021

Vor Ort

Schauen Sie gerne rein!